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01. September 2010 Das Landesparlament Schleswig-Holsteins hat im Rahmen des Übereinkommens zum Schutz der nationalen Minderheiten von 1998 erfreulicherweise der dänischen Volksgruppe und der nordfriesischen Sprachgemeinschaft Verfassungsstatus verschafft. Das war ein großer Schritt vorwärts. Ein Wermutstropfen war jedoch, dass damals die Volksgruppe der in Deutschland schon seit dem 14. Jahrhundert ansässigen Sinti und Roma nicht berücksichtigt wurde. Das soll jetzt geschehen. Die Gesellschaft für bedrohte Völker begrüßt das sehr und dankt dem Südschleswiger Wählerverband der dänischen Minderheit sowie dem Nordfriesischen Institut dafür, dass sie diesen Gesetzentwurf unterstützt haben. Der Gesetzentwurf hat nach Auffassung unserer Menschenrechtsorganisation nicht nur Vorbildcharakter für Deutschland, sondern ist auch ein wegweisendes Zeichen für die Verwirklichung der Rechte alteingesessener Nationalitäten und Sprachminderheiten in den Ländern der EU.
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23. August 2010 Indiens Regierung setzt auf den Ausbau der Atomkraft. In den nächsten zwei Jahrzehnten soll die Produktion von Atom-Strom um das 14-Fache gesteigert werden und die Förderung des dafür notwendigen Rohstoffes Uran dementsprechend ausgeweitet werden. Das bedeutendste Uranabbaugebiet Indiens liegt in der Gegend von Jadugoda im indischen Bundesstaat Jharkhand. Dort leben vor allem Angehörige der Adivasi-Völker Ho und Santhal. Es gibt kaum Bemühungen, Adivasi in den angrenzenden Dörfern oder die Arbeitskräfte in der Uranmine und –mühle vor der Radioaktivität zu beschützen. Auffällige Gesundheitsschäden wie Krebserkrankungen und erblich bedingte Missbildungen häufen sich in diesen Gebieten.
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23. August 2010 Formen der modernen Sklaverei im 21. Jahrhundert. Asien- und Afrikareferent der GfbV im Interview mit dem ERF Radio.
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09. August 2010 Sauberes Wasser und ausreichend Land für den Nahrungsanbau sind für die meisten von uns selbstverständlich. Doch vielen der etwa 350 Millionen Angehörigen indigener Völker weltweit werden diese elementaren Grundrechte vorenthalten.
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Juli 2010
In dem vorliegenden Menschenrechtsreport werden auf der Grundlage von Augenzeugenberichten die Ereignisse rekonstruiert und Hintergründe der Auseinandersetzungen aufgezeigt. Bis heute ist unklar, wieviele Menschen den blutigen Auseinandersetzungen zum Opfer fielen.
Download des Reports 
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Juni 2010 In den drei Nordkaukasusrepubliken Tschetschenien, Inguschetien und Dagestan herrschen praktisch bürgerkriegsähnliche Zustände. Beinahe täglich werden Selbstmordattentate oder Sprengstoffanschläge verübt, es kommt zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Polizei und Kämpfern, die sich aus islamistischen Gruppierungen rekrutieren. Darauf antworten die Regierungen mit Gegengewalt.
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28. April 2010 Mit der Veröffentlichung der Ergebnisse des Untersuchungsberichts des Wiener Landesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) am 27. April 2010 hat Österreich den tschetschenischen Präsidenten Ramzan Kadyrow als erste europäische Regierung des Mordes bezichtigt.
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31. März 2010 Den entsetzlichen Terroranschlägen gestern Morgen, am 30.03.2010, in Moskau fielen 39 Personen zum Opfer, der Zustand von fünf der 71 Verletzen ist ernst. Dieser Anschlag wirft ein grelles Licht auf die Zustände im Nordkaukasus, aus dem nach Angaben der russischen Behörden die Terroristen wohl stammen.
Das GfbV-Memorandum können Sie sich kostenlos herunterladen.
AKTUELL Hintergrundtext zu den Unruhen in Kirgistan [Stand 7.April 2010]
Hier geht es zum Text auf unseren Blog "GfbV Berlin - Der Blog" 
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30. März 2010 Alle Mitglieder des multiethnischen Vorstands der GfbV-Sektion Kurdistan/Irak haben die Grünen-Politikerin Claudia Roth in einem persönlichen Gespräch über die Lage der Minderheiten im Irak informiert. Das von den beiden GfbV-Mitarbeitern Dr. Masud Siany und Dr. Yousif Dzayi koordinierte zweistündige Treffen, an dem auch Mitarbeiter des deutschen Generalkonsulats teilnahmen, fand am Montagabend im deutschen Konsulat in Arbil, der Hauptstadt des autonomen Bundeslandes Irakisch-Kurdistan, statt.
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24. März 2010
Ende 2007 wurde im afghanischen Norden, dem Zuständigkeitsbereich der deutschen Bundeswehr, ein damals 23-jähriger Journalist zum Tode verurteilt. Sein Vergehen: Gotteslästerung. Für Marc Thörner und Tillmann Schmalzried ist die Verurteilung ein Ergebnis der negativen Auswirkungen der deutschen Afghanistan-Politik und der Zusammenarbeit mit den afghanischen Warlords, die nach wie vor das Machtmonopol besitzen.
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17. März 2010 In dem vorliegenden Menschenrechtsreport veröffentlicht die GfbV erschreckende Zahlen über bedrohte Sprachen - meist sind es die Sprachen von Minderheiten. Von den rund 7.000 heute weltweit gesprochen Sprachen, werden bis Ende des 21. Jahrhunderts nur noch rund 3.000 übrig sein. Am stärksten vom Sprachensterben sind jene betroffen, die weniger als 1.000 Sprecher haben.
Download des Reports 
Download des Schulmaterials für Lehrende - mit Beispielen aus dem Report 
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07. Januar 2010 Tilman Zülch, Präsident der GfbV,spricht in einem Interview am 7. Januar 2010, mit SWR cont.ra über die christlichen Kopten in Ägypten und ihre zunehmende Bedrohung als Minderheit.
Sendung im Archiv von SWR (7.Januar)
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17. Dezember 2008 Interview mit GfbV-Asienreferent Ulrich Delius und Afghanistan-Koordinator Tillmann Schmalzried im Deutschlandfunk zum Thema "Kunstschmuggel aus Aghanistan" am 17.12.2008
Die Gesellschaft für bedrohte Völker sorgt sich um die Kulturgüter Afghanistans. Allein in der westlich gelegenen Stadt Herat seien seit 2004 mehr als 100 Objekte aus staatlichen Museen verschwunden, teilte die Organisation mit. Das sei umso bedauerlicher, als die Bundesregierung seit dem Jahr 2000 mit insgesamt rund 3,6 Millionen Euro den Erhalt des kulturellen Erbes fördere.
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11. November 2008 Christen im Kandhamal-Distrikt (Orissa) in Indien werden von radikalen Hindu zwangsweise zum hinduistischen Glauben "bekehrt", werden willkürlich verhaftet und aus ihren Dörfern vertrieben. Christlichen Ureinwohnern droht bei der Rückkehr in ihre Heimatdörfer der Tod. Mehrere Rückkehrer, die sich nicht zwangsweise zum Hinduismus konvertieren ließen, wurden bereits ermordet.
Ein Bericht zum Thema "Verfolgung von Christen im indischen Bundesstaat Orissa"
Download des Reports 
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September 2008 INHALT
Zusammenfassung ++ Empfehlungen ++ Einführung ++ Menschenrechte und Olympische Spiele ++ Menschenrechtler sind auch 19 Jahre nach dem Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens noch inhaftiert ++ Rechtsstaatsprinzipien werden mit Füßen getreten ++ Beschränkungen der Medien- und Pressefreiheit ++ Internetfreiheit wird unterdrückt ++ Bedrängte Christen ++ Politische Gefangene fertigen Produkte in Arbeitslagern und Gefängnissen ++ Bittsteller werden kriminalisiert ++ Wanderarbeiter klagen über Diskriminierung ++ Missbrauch der Psychiatrie ++ Folter und Tod in der Haft ++ Massive Verfolgung von Falun-Gong ++ Umstrittene Transplantationen ++ Verfolgung an Universitäten in Schanghai ++ Die Verfolgung von Dr. Jiafeng Zeng ++ Verhaftungen
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25. Juni 2008 Bolivien, eines der ärmsten Länder Lateinamerikas, steht mitten in einem erbitterten Machtkampf zwischen der Regierung unter dem indigenen Präsidenten Evo Morales, die mit umfassenden Reformen die rechtliche und wirtschaftliche Stellung der indigenen Bevölkerungsmehrheit deutlich stärken will, und der bürgerlichen, nichtindigenen Opposition in den sogenannten Halbmondstaaten Pando, Beni, Santa Cruz und Tarija im östlichen Tiefland Boliviens. Diese vier Bundesländer (Departments) haben sich inzwischen mit Referenden für Autonomiestatute ausgesprochen und sind damit deutlich von der Zentralregierung abgerückt. Die Polarisierung zwischen dem armen indianischen Andenhochland im Westen Boliviens, in dem sich die politische Macht konzentriert, und dem reichen von Europäern und Mestizen geprägten Tiefland, in dem sich die wirtschaftliche Macht ballt, hat damit eine neue Qualität gewonnen. Evo Morales sah sich veranlasst, nun seinerseits die Machtfrage zu stellen. Voraussichtlich am 10. August 2008 will er die Bolivianer darüber abstimmen lassen, ob er im Amt bleiben soll oder nicht.
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19. Juni 2008 Die Bahá’í-Religion (auch Bahá‘ísmus oder Bahá‘ítum genannt) hat weltweit rund 7,7 Mio. Anhänger. In ihrem Ursprungsland, der Islamischen Republik Iran, umfasst die Glaubensgemeinschaft mehr als 300.000 Angehörige. Die Bahá’í stellen dort die größte religiöse Minderheit und werden seit Anbeginn ihrer Geschichte Mitte des 19. Jahrhunderts verfolgt.
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11. Juni 2008 Die internationale Gemeinschaft und die Regierung Afghanistans sicherten in dem Afghanistan-Pakt zu, sich für mehr Sicherheit, eine gute Regierungsführung, Menschenrechte, wirtschaftlichen Fortschritt und eine aktive Anti-Drogenpolitik einzusetzen. Zwei Jahre nach der Unterzeichnung des Paktes bleiben die meisten Versprechen uneingelöst.
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06. Juni 2008 Zusammenfassung
Sechseinhalb Jahre nach ihrer Festnahme in Afghanistan und Pakistan werden noch immer 17 Uiguren aus der chinesischen Region Xinjiang / Ostturkestan im US-Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba festgehalten. Es sind die ersten Opfer des weltweiten Kampfes gegen den Terrorismus. Der vorliegende Menschenrechtsreport stellt nicht nur viele der Verhafteten erstmals persönlich vor und beschreibt die Umstände ihrer Inhaftierung. In dem Bericht wird auch deutlich, dass den Festgenommenen im Falle einer Abschiebung nach China akute Lebensgefahr droht.
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22. Mai 2008 Zusammenfassung
Sechseinhalb Jahre nach ihrer Festnahme in Afghanistan und Pakistan werden noch immer 17 Uiguren aus der chinesischen Region Xinjiang / Ostturkestan im US-Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba festgehalten. Es sind die ersten Opfer des weltweiten Kampfes gegen den Terrorismus. Der vorliegende Menschenrechtsreport stellt nicht nur viele der Verhafteten erstmals persönlich vor und beschreibt die Umstände ihrer Inhaftierung. In dem Bericht wird auch deutlich, dass den Festgenommenen im Falle einer Abschiebung nach China akute Lebensgefahr droht.
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15. Mai 2008 Wie in jedem zweiten Jahr treffen sich vom 19.-30. Mai 2008 die Vertreter von über 190 Staaten zur 9. Vertragsstaatenkonferenz der Biodiversitätskonvention (Convention on Biological Diversity (CBD)). Unter den 5.000 Teilnehmern werden auch mehr als 180 Vertreter indigener Völker auf der Konferenz in Bonn anwesend sein. Das rege Interesse spiegelt die enorme Bedeutung des Themas wider.
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| AKTUELLE GFBV-ZEITSCHRIFT |
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03/2010 Iran: Vielvölkerstaat ohne Gleichberechtigung und Glaubensfreiheit |
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Bloggernation Iran - Über die Freiheit im Netz |
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Russlands Republiken (Teil VII): Die Bergschoren in der Republik Altai |
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Deutschland darf Aufnahme verfolgter Christen nicht stoppen |
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